kein stress am arbeitsplatz

nicht die dinge selbst beunruhigen die menschen, sondern die meinungen und die beurteilungen über die dinge. diese weisheit von epiktet drückt zusammenfassend aus, was heute gemeinhin als stress bezeichnet wird. und die stressforschung bestätigt, dass – salopp gesagt – stress im kopf entsteht, seit selye 1977 den begriff „stress“ prägte.

diese eigenen meinungen, beurteilungen und haltungen zu den anforderungen des arbeitsalltages so zu gestalten, dass diese aufgaben gelassen und entspannt bewältigt werden können, ist eine herausforderung für berufstätige.

drei ebenen eines gelingenden stressmanagements können dabei unterschieden werden:

3. regeneration

diese form ist die geläufigste (regeneratives stressmanagement). sie hilft, einer stress-reaktion vorzubeugen bzw. ihr entgegen zu wirken, falls bereits eine stressreaktion zu beobachten ist:

  • entspannungsverfahren / entspannungstraining / meditation
  • sport und jegliche bewegung
  • alles zu tun, was genuss verspricht (euthymes verhalten)
  • hobbys nachgehen / aktive freizeitgestaltung
  • pausen einlegen

2. mentales stressmenagement

diese ebene nimmt die persönlichen stressverstärker in den blick, die aus einfachen aufgaben eine scheinbar nicht bewältigbare herausforderung macht. hierbei geht es darum, die einstellungen zu den aufgaben zu verändern und die eigenen fähigkeiten (wieder) zu entdecken. in psychotherapie, coaching und kursen zum stressmanagement werden Sie entsprechend begleitet und unterstützt, vorhandene bewältigungsstrategien wieder zu entdecken bzw. neu zu entwickeln.

1. instrumentelles stressmanagement

auch diese ebene ist der psychotherapie und dem coaching sowie entsprechenden kursen zugänglich. es geht um den zufriedenstellenderen umgng mit stresserleben:

  • realistische zeitplanung entwickeln
  • priorisierung
  • grenzen setzen (nein sagen)

hierunter fallen auch alle beruflichen fort- und weiterbildungen, die eigene arbeitsbezogene kompetenzen erweitern.

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